Ausbildung


Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,

aber nie kann, wenn er will,

dann mag er auch nicht, wenn er muss.

Wenn er aber darf, wenn er will,

dann mag er auch, wenn er soll,

und dann kann er auch, wenn er muss …

Denn schließlich:

Hunde, die können sollen,

müssen wollen dürfen …

(Graffiti an einem Berliner U-Bahnhof)

 

 

Erziehung ist die Pflicht, Ausbildung die Kür.

Die Erziehung beginnt bereits im Welpenalter.

Die Mutter maßregelt ein unerwünschtes Verhalten sofort und unmißverständlich. Die Bilder zeigen Kenya de Tamaran Bull, Mutter von Ion’s Zorica und Lou bei der Erziehung.

Das spielerische Lernen sollte ein Hund möglichst früh erlernen, damit er zu einem führigen Hund heranwächst.

Erziehung ist das festlegen von Regeln im täglichen Umfeld, die konsequent durchgesetzt werden müssen.

Beginnt man zu spät mit der Grunderziehung, wird sich ein gewisser Druck in der Erziehung/Ausbildung nicht immer vermeiden lassen. Ausbildung baut auf Erziehung auf, die Grenzen sind fließend.

 

Im Laufe der Geschichte hatte der Hund die verschiedensten Aufgaben als Helfer des Menschen zu verrichten. In der modernen Welt ist ein großer Teil dieser Aufgaben durch die Technik übernommen worden. Wir Menschen vergessen allzu oft, dass unsere Hunde ihre natürlichen Instinkte nicht mehr richtig ausleben können. Daher haben wir als Hundebesitzer die Pflicht dem Hund entsprechend seiner Veranlagung, Ersatz für verloren gegangene Aufgaben zu bieten. Hierzu gehören neben ausreichend Auslauf auch die intensive Beschäftigung mit Tätigkeiten, die die Lernfähigkeit sowie den Bewegungsdrang und das Leistungsvermögen des Hundes berücksichtigen. Im Hinblick darauf eignen sich hervorragend die Begleithundeprüfung, die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde, die Fährtenhundprüfung und die Stöberprüfung.

Denn: nicht ausreichend beschäftigte Hunde können auffällig werden und führen zu Beanstandungen in der Öffentlichkeit.

 

 


Vielseitigkeitssport nach IPO

Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst sind die drei Elemente des Vielseitigkeitssports. Kaum ein anderer Sport ist mit so vielen Vorurteilen belastet wie der Vielseitigkeitssport. Dabei ist es die älteste Hundesportart überhaupt und wohl auch die, die den Hunden am meisten abverlangt. Es ist die Sportart die den Trieben und Veranlagungen der Hunde in ihrer Ursprünglichkeit am nächsten kommt. Aufgeteilt in den Bereichen Fährtenarbeit (Abt. A), Unterordnung (Abt. B) und Schutzdienst (Abt. C) werden vielfältige Anforderungen an den Hund gestellt.

 

 

Bei der Fährtenarbeit gilt es Fährtenlängen von 400 – 800 Schritten zu verfolgen und maximal drei Gegenstände zu finden, diese müssen angezeigt bzw. verwiesen werden.

Bei der Fährtenarbeit gilt es Fährtenlängen von 400 – 800 Schritten zu verfolgen und maximal drei Gegenstände zu finden, diese müssen angezeigt bzw. verwiesen werden.

Bei der Fährtenarbeit gilt es Fährtenlängen von 400 – 800 Schritten zu verfolgen und maximal drei Gegenstände zu finden, diese müssen angezeigt bzw. verwiesen werden.


Die 10 Gebote eines Schutzhundes

  1. Findest Du auf den ersten 6 Metern der Fährte kein Futter: vergiss es, es gibt keins. Du kannst die Fährte abbrechen!
  2. Schone Deine Nase, benutze sie nur an der Winkeln!
  3. Ignoriere Gegenstände die kleiner sind als ein Ziegelstein!
  4. Führe nie eine korrekte Grundstellung aus, sie erfreut nur den Hundeführer!
  5. Vergiss nicht, die Gruppe ist zum Anpöbeln da!
  6. Ignoriere das “Aus” beim Apportieren. Denke daran, das Holz gehört Dir!
  7. Spare Deine Kraft, setze auf der Hürde auf! (Freisprung ist Breitensport)
  8. Gehe direkt zum Helfer. Ignoriere die anderen Verstecke, sie sind sowieso leer!
  9. Setze im Versteck einen vollen Griff – das imponiert!
  10. Merke: lasse nie den Ärmel los, irgendwann muss der Helfer ihn Dir ja doch geben!